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GFT kaufen 06.07.2001
LB Baden-Württemberg
Die Analysten Mirko Maier und Gerold Deppisch der Landesbank Baden Württemberg stufen die GFT-Aktie (WKN 580060) mit kaufen ein.
Mit der Übernahme der Deutschen Bank-Tochter Emagine positioniere sich die GFT AG nicht nur unter den am Neuen Markt notierten Web-Dienstleistern als die neue Nr. 1. Auch innerhalb Europas festige GFT die Position als einer der europaweit mit führenden Anbieter in der Branche.
Das 1986 gegründete Unternehmen Emagine fokussiere sich als bislang 100%-Tochter der Deutschen Bank auf IT-Dienstleistungen rund um das Thema eBusiness im Bankenumfeld. Die Umsatzerlöse in 2000 in Höhe von 60 Mio. Euro hätten zu über 90% aus Projekten für die Deutsche Bank resultiert. Das Unternehmen verfüge über Standorte in Deutschland, Spanien, England und USA. Als wesentliche Eckpunkte der Transaktion seien zu nennen: GFT werde „der“ strategische IT-Partner der Deutschen Bank, was durch ein bis ins Jahr 2004 garantiertes Projektvolumen in Höhe von 245 Mio. Euro untermauert werde. Zusätzlich unterstütze die Deutsche Bank GFT bei der Akquisition neuer Kunden aus dem Kreis ihrer internationalen Unternehmensklientel. Die Deutsche Bank halte künftig 25,0% an der „neuen“ GFT und stelle ein Aufsichtsratmitglied.
Mit der Akquisition der DB-Tochter Emagine werde sich GFT von den im Schrumpfungsprozess befindlichen Wettbewerbern des Neuen Marktes wie Pixelpark und Kabel New Media weiter absetzen. Durch die strategischen Kooperationen mit der Deutschen Post und der Deutschen Bank sichere sich GFT im aktuell eingetrübten Branchenumfeld für die Zukunft stabile Umsatzströme mit den bislang dominierenden Geschäftspartnern (Umsatzanteil 2000: 25 bzw. 27%). Das weitere, insbesondere internationale, Wachstum der Gesellschaft dürfte zudem von der starken Auslandspräsenz von Emagine und der Vertriebsunterstützung seitens der Deutschen Bank profitieren.
Die Akquisition werde im laufenden Jahr die Rentabilität von GFT durch die Integrationsaufwendungen sowohl auf der Umsatz- als auch auf der Ertragsseite belasten. Ab 2002 dürften sich erste positive Effekte zeigen und GFT das Rentabilitätsniveau deutlich steigern lassen. Mit den Umsatzprognosen für das Jahr 2001 bleibe man zwar aufgrund des unsicheren Branchenumfeldes leicht unter der avisierten Größe des Unternehmens in Höhe von 175 Mio. Euro.
Vor dem Hintergrund des jedoch nach wie vor intakten Wachstumstrends, der anhaltend positiven Ertragslage und des mittlerweile wieder deutlich reduzierten Bewertungsniveaus stufen die Experten der LBBW die Aktie der GFT AG von akkumulieren auf kaufen hoch.
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